Logo

Logo

Samstag, 21. März 2020

Bibeltext und Predigt zum Gottesdienst am 22. März 2020 (Lätare)



Vorbemerkung:
Liebe Schwestern und Brüder um Christi willen!
Nun ist es bereits der zweite Sonntag, an welchem wir uns wegen des grassierenden Corona-Virus nicht in unserem Kirchenraum zu Alanya zum Gottesdienst versammeln können. Damit wir aber mit unserem Gott und himmlischen Vater sowie auch untereinander verbunden bleiben, habe ich zum Nachlesen (vielleicht am Sonntag um 11 Uhr 30) einen Gottesdienst teilweise ausgearbeitet.
Gern hinweisen möchte ich auch auf den Text der Schriftlesung. Für mich ist er Hilfe und Trost in dieser Zeit.
Die heutige Predigt hält sich relativ streng an den Predigttext, die Tages-Aktualitäten sind nicht direkt an- bzw. ausgesprochen, gleichwohl sind sie mir im Hintergrund natürlich auch bei der Ausarbeitung immer präsent gewesen.
Ihnen/Euch allen ganz, ganz liebe Grüße und einen gesegneten Sonntag wünscht
Ihr / Euer Pastor Frieder Lenger

Wochenspruch: Jesus Christus spricht: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." (Johannesev. 12,24)

Schriftlesung: Gottes Wort aus dem Mund des Propheten Jesaja Kapitel 54, 7-10 (Lutherbibel)
7 Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. 8 Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. 9 Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will. 10 Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.

Predigttext: Philipper 1, 15-21
(Die Gefangenschaft des Paulus und die Verkündigung des Evangeliums)
 15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht:
16 diese aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege;
17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft.
18 Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber.Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;
19 denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi,
20 wie ich sehnlich erwarte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.
21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.

Predigt:  Liebe Gemeinde,
Sterben ist mein Gewinn.
Wer schwer trauert, wird diesen Satz nicht akzeptieren können. Das Sterben eines nahestehenden Menschen ist alles andere als ein Gewinn. Die Worte "Sterben" und "Gewinn" sind geradezu Gegensätze, die sich ausschließen. Sterben ist schlimmer Verlust, der durch nichts auszugleichen ist. Es bedeutet Abschied und Leere. "Sterben ist mein Gewinn?" Ein Satz, an dem Reibung entsteht. Wo soll er denn sein, der Gewinn? Ist Sterben eine Lotterie mit Hauptgewinn und Nieten? Ein gewonnenes Ziel nach langer Anstrengung? Oder ein Lebensüberschuss in irgendeiner Art?
Beim Lesen von Todesanzeigen begegnen mir manchmal Sätze wie: "Es war kein Sterben, es war eine Erlösung." Oder ich spüre die Erleichterung: "Endlich durfte unsere Mutter nach langem Leiden heimgehen." Hier wird in der Tat Sterben als Gewinn empfunden. Wer todkrank ist und leidet, wer nicht sterben kann, obwohl er es schon so lange will, für den ist Sterben zumindest kein Schrecken, sondern eine Beendigung der Qual, in gewisser Weise also ein Gewinn. Das Sterben ist dann willkommen, denn es befreit von Schmerz. - Solche Sätze, so aufrichtig sie sind, sagen allerdings mehr über ein Leben, welches nicht mehr zum Aushalten ist, aus, als über das Sterben.

"O Tod, wie gut ist es, dass du auferlegt bist für betrübte und kraftlose Menschen, die straucheln und überall anstoßen, die verzweifelt sind und die Hoffnung verloren haben." Jesus Sirach, von dem diese Worte stammen, sagt aber auch: "O Tod, wie bitter ist es, an dich zu denken für die, die ruhig ihr Haus bewohnen, für die, die ohne Sorgen sind und in allem Erfolg haben und noch kräftig genug sind, um gut zu essen." (vgl. Jesus Sirach 41, 1-5)

An der Art des Lebens oder Sterbens vermag ich aber noch nicht zu ermessen, worin nun der Gewinn besteht, von dem Paulus spricht.

Sterben könnte nur dann ein Gewinn sein, wenn wir es ins Leben hineinholen. So geschieht das beispielsweise in der Hospizbewegung. Die Gründerin Ciceley Saunders sagte: "Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben." Der Gewinn besteht demnach nicht in mehr Lebenszeit. Worin dann?
Darin, dass Menschen in ihren letzten Wochen, Tagen und Stunden Geborgenheit und Sicherheit erfahren. Dass sie ein Zuhause erleben und Zuwendung. Dass sie die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten, aber auch erfahren, dass ihr Leben trotz des nahenden Endes bejaht wird und liebevoll begleitet bis zum Schluss. Dass die eigenen Vorstellungen, Wünsche und Werte respektiert werden und er oder sie darauf vertrauen kann, gerade in der letzten Lebensphase. Dass gerade dann, wenn die Lebenszeit so begrenzt scheint, mehr Leben, intensivere Beziehungen zu Angehörigen erfahren werden. Im Gästebuch eines Hospizes findet sich folgende Inschrift:
"Ein wunderbarer Ort, wegen seiner Lage, mehr noch wegen der Menschen, die Menschen Würde schenken."
Ein wunderbarer Ort – das sagt viel aus über Gewinn im Sterben. Der Ort muss natürlich kein stationäres Hospiz sein. Das kann auch im Krankenhaus oder zu Hause sein. Sterben ist dann eine Chance, das Leben noch einmal neu und kostbar zu erfahren. Für Sterbende wie für Menschen, die ihnen am nächsten stehen.

Das Sterben ins Leben hineinholen, ja, da kann ich einen Gewinn sehen. Das tut auch unserem Leben gut, wenn das Sterben nicht an den Rand gedrängt wird und dadurch von seiner Fremdheit und seinem Schrecken etwas verliert.

Für Paulus hatte das Sterben keinen Schrecken. Ein Detail, scheint mir, ist ihm wichtig. Er schreibt: Sterben ist mein Gewinn. Das ist also ein Ich-Botschaft, die er aussendet. Es geht ihm nicht um einen allgemein gültigen Glaubenssatz. Gleichwohl kann dies Wort auch für Trauernde, die das Sterben eines lieben Menschen als einen großen Verlust empfinden, nachdenkenswert sein. Paulus schreibt aber erst mal über sich selbst. Über sein Sterben. Er braucht es nicht erst in sein Leben hinein zu holen, sondern es steht ihm täglich vor Augen. Er ist schwer krank und hockt im Gefängnis, verfolgt aufgrund seiner christlichen Predigt. Festgesetzt und misshandelt. Ohne zu wissen, ob er das Gefängnis lebend verlassen wird. Immerhin ist er (noch) in der Lage, Briefe zu schreiben.
"Sterben ist mein Gewinn" – ja, bei solch einer Lebenslage können wir uns schon vorstellen, dass er gern sterben möchte und das alles hinter sich lassen will. Aber das ist nicht der Punkt! Der Punkt ist, dass er nicht nur das Sterben in sein Leben hineinlässt, sondern dass er, und zwar schon längst!, Christus in sein Leben hineingelassen hat. "Hineingelassen" ist nicht ganz richtig. Christus hat sich gewitterartig in Paulus' Leben hineingedrängt und von ihm Besitz genommen. Darum hören wir die beiden Aussagen zusammen: "Sterben ist mein Gewinn" – und davor: "Christus ist mein Leben!" Und sie hängen auch im Innersten zusammen. Paulus hat Christus in seinem Leben! Er hat den Weg Jesu in sich drin mitsamt Leben, Sterben und Auferstehen, und es ist sein eigener Weg geworden.

Nicht, weil er genauso verläuft. Jesus ist Jesus und Paulus ist Paulus. Aber wie Jesus als Gerechter, als Gott-Botschafter in den Tod ging, das ist für Paulus Vorbild. Und noch mehr strömt das in Paulus' Leben hinein, was Jesus Christus bewirkt hat: Heilung, Hoffnung, Lebensüberschuss – auch daran hat Paulus Anteil und alle, die Jesu Weg zu ihrem eigenen machen. Im Mitgehen mit Jesu Weg verliert auch der Tod sein Schweigen. Er ist plötzlich von Leben umgeben, weil Ostern kam und der Weg Jesu vom Vorsprung des Lebens erzählt, vom Lebensüberschuss.

Sehen wir: Weil Paulus von Christus erfüllt sein Leben lebt, darum kann der Tod für ihn Gewinn sein. Der Tod hebt die letzte Schranke auf, die ihn momentan (noch) von Christus trennt. Er ist für Paulus ein Durchgang zu neuem Leben. Luther hat den Tod einmal mit einer Geburt verglichen, die zwar schmerzhaft ist, aber der Anfang eines glücklichen Lebens. Da ist Luther ganz bei Paulus. Der Weg Jesu durch den Tod hindurch... Wenn wir uns da einklinken könnten, als Trittbrettfahrer, dann könnten Angstbrocken von unseren Herzen kullern. Dann könnte der Eine oder die Andere das auch wagen zu bekennen: "Ja, Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn!"

Paulus lebt ja noch zu dem Zeitpunkt, da er dies schreibt. Er wird das Gefängnis verlassen können für diesmal. Aber diese Lebenshaltung, dieses Vertrauen in Christus, der ihn mitnimmt im Leben und im Sterben, das hat schon jetzt Auswirkungen. Das Leben ist da! Und es wird jetzt gelebt. Da mag die Außenansicht meines Lebens nicht immer soooo prächtig sein. Im Gefängnis, krank, Leben im Ungewissen. Aber die Innenansicht bei Paulus gibt ein anderes Bild. Er freut sich! - Es begegnet uns in diesem Brief an die Philipper ein Paulus, der nicht um sich und seine Leiden kreist. Sondern der weiterhin regen Anteil nimmt an dem, was die Gemeinde in Philippi umtreibt. Der heiter und gelassen auf ihre Sorgen antwortet. "Was? Einige bei euch predigen Christus aus Eigennutz? Und möchten mich mit ihrer Predigt ärgern? Was soll's! Hauptsache, Christus wird überhaupt unter die Leute gebracht. Das ist doch Grund zur Freude!

Was? Ich bin im Gefängnis? Aber dadurch gibt es neue Möglichkeiten der Verkündigung, denn noch mehr Menschen kommen durch mich hier in Berührung mit der frohen Botschaft. Ein Grund zur Freude!

Ihr lieben Philipper betet für mich. Ich habe Euch und als Plus den Geist Jesu. Ich bin also gut aufgehoben. Ein Grund zur Freude!"

In der Tat: Paulus versteht es, aus allem das Beste zu machen. Das ist die Innenansicht eines Menschen, der vertraut. Lassen Sie uns heute, am Sonntatg "Lätare" ("Freut euch") den Weg Jesu hineinholen in unser jeweils eigenes Leben. Und damit auch die Freude über den Gewinn an Lebensfülle, die uns Gott verspricht in Zeiten der Einschränkungen, jedenfalls im Leben und im Sterben!
Und der Friede Gottes, der den Müden Kraft gibt, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.          AMEN

Gebet:  Gott, die Nähe zu dir ist keine 100%ige Garantie für ein Leben ohne jede Kränkung; du ersparst uns weder Schmach noch Niederlage. Aber auch in der Stunde der Schande lässt du uns nicht im Stich, du teilst mit uns die Einsamkeit, die Scham und die Verzweiflung. Gemeinsam mit dir laufen wir nicht ins Leere, in deiner Nähe bleibt uns Raum für einen zweiten Versuch. Wenn wir am Ende sind, bist du da und stärkst uns, damit wir zu uns selbst und zueinander finden können. Du lässt uns nicht in der Einsamkeit, sondern stellst uns in Gemeinschaft. - Ermutige uns, zueinander zu stehen und uns nicht aufzugeben.
Mit unseren Schwestern und Brüdern auf der Erde beten wir jetzt gemeinsam: Vater unser, im Himmel, geheiligt werde.....          Amen.

Segenswort: Der Segen des lebendigen Gottes behüte und bewahre uns, er schenke uns wahres und ewiges Leben durch die Kraft seines Geistes in Jesus Christus. - Friede sei mit uns heute und in alle Ewigkeit.     AMEN

Montag, 16. März 2020

Informationen über das Coronavirus


Uns ist nicht bekannt, ob nachfolgende Hinweise dem letzten Stand der Dinge entsprechen, aber generell sind wichtige Informationen in der Nachricht enthalten, die wir alle beachten sollten.


Von Mailand aus, einer engen Mitarbeiterin einer NRO, die sich der Verbreitung von Gesundheitsratschlägen widmet, überbringt uns die Worte von Dr. Lidia Rota Vender, Hämatologin und Präsidentin der ALT (Association against Thrombosis and Cardiovascular Diseases) in Italien, die seit Jahren als Freiwillige mit dieser gemeinnützigen Einrichtung zusammenarbeitet, und erklärt uns, was das Coronavirus ist und wie im Falle einer möglichen Ansteckung vorzugehen ist.
"Das Coronavirus wird nicht durch Panik, sondern durch Intelligenz gestoppt.
Von einem jungen Forscher, der vom Kanton Shenzhen, China, nach Wuhan versetzt wurde, um mit der Task Force zusammenzuarbeiten, die gegen die Coronavirus-Epidemie kämpft, haben wir mit Begeisterung diese klaren, einfachen und für alle zugänglichen Informationen erhalten und weitergegeben, die genau beschreiben, wie das Virus von einer Person auf eine andere übertragen wird und wie es in unserem täglichen Leben neutralisiert werden kann. 
Eine Coronavirusinfektion verursacht keinen Schnupfen mit nasser Nase oder Husten mit Erkältung, sondern einen trockenen, hackenden Husten, der am einfachsten zu unterscheiden ist.
Das Virus ist nicht hitzebeständig und stirbt, wenn es Temperaturen über 26-27 Grad ausgesetzt wird. Daher sollten heiße Getränke wie Aufgüsse, Brühen oder einfach nur heißes Wasser über den Tag verteilt großzügig konsumiert werden.
Vermeiden Sie das Trinken von Eiswasser oder Getränken mit Eis (Eiswürfel) oder Schnee für diejenigen, die sich in den Bergen aufhalten (Kinder). Wer kann, kann sich sonnen.
Das Coronavirus hat eine große Größe (Durchmesser 400-500 Nanometer), so dass jede Maske es stoppen kann, spezielle Masken sind im täglichen Leben nicht notwendig.
Anders sieht es bei Ärzten und Sanitätern aus, die einer hohen Belastung durch das Virus ausgesetzt sind und spezielle Geräte verwenden müssen. 
Wenn eine infizierte Person vor uns niest, fällt das Virus in drei Metern Entfernung zu Boden und verhindert, dass es auf uns fällt.
Wenn sich das Virus auf Metalloberflächen befindet, überlebt es etwa 12 Stunden. Wenn Sie also Metalloberflächen wie Türen, Geräte, Transporthandläufe usw. berühren, waschen Sie Ihre Hände gut und desinfizieren Sie sie mit alkoholischem Gel. 
Das Virus kann zwischen 6 und 12 Stunden in der Kleidung und den Stoffen eingenistet leben, gewöhnliche Waschmittel können es ausrotten, die Elemente, die nicht täglich gewaschen werden können, sollten der Sonne ausgesetzt werden, und das Virus wird sterben.
Wie sie sich manifestiert:
Das Virus installiert sich zuerst in der Kehle und verursacht Entzündung und Trockenheitsgefühl - dieses Symptom kann zwischen 3 und 4 Tagen anhalten. 
Das Virus wandert durch die in den Atemwegen vorhandene Feuchtigkeit, wandert die Luftröhre hinunter und setzt sich in den Lungen fest und verursacht eine Lungenentzündung, die etwa 5 oder 6 Tage dauert. 
Die Lungenentzündung äußert sich mit hohem Fieber und Atembeschwerden. Sie geht nicht mit der klassischen Erkältung einher, aber es kann ein Erstickungsgefühl auftreten. In diesem Fall sollten Sie sofort Ihren Arzt konsultieren.
 Wie man Infektionen vermeidet
Die Übertragung des Virus erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit Stoffen, Geweben oder Materialien, auf denen das Virus vorhanden ist: Handwäsche ist unerlässlich.
 Das Virus überlebt auf unseren Händen nur etwa 10 Minuten, aber in dieser Zeit können viele Dinge passieren, wie z.B. das Reiben der Augen, die Berührung der Nase, um ein Beispiel zu nennen - dies ermöglicht es dem Virus, in Ihren Hals einzudringen. Deshalb waschen Sie um unseretwillen und um unser aller willen sehr oft Ihre Hände und desinfizieren Sie sie
Sie können mit Desinfektionslösungen gegurgelt werden, die die Menge des Virus, die in den Rachenraum gelangen kann, eliminieren oder minimieren, wodurch es eliminiert wird, bevor es in die Luftröhre und dann in die Lungen gelangt.
Desinfizieren Sie die PC-Tastatur und -Maus. Das Lenkrad des Autos
Wir müssen auf uns selbst und auf andere aufpassen
WEITERE WARNUNGEN 
Das neue PCN-Coronavirus zeigt möglicherweise viele Tage lang keine Anzeichen einer Infektion, vor diesem Zeitpunkt ist es nicht möglich, zu sagen, ob eine Person infiziert ist. Aber wenn Sie Fieber oder Husten bekommen und ins Krankenhaus gehen, sind Ihre Lungen zu 50 % fibrotisch, und es ist zu spät!
Experten in Taiwan schlagen vor, jeden Morgen eine einfache Kontrolle durchzuführen: 
Atmen Sie tief ein und halten Sie den Atem für 10 Sekunden an. Wird dies erreicht, ohne Husten, ohne Schwierigkeiten und/oder ohne ein Spannungsgefühl usw., so zeigt dies, dass keine Fibrose in der Lunge vorliegt, was auf das Fehlen einer Infektion hinweist. In diesen kritischen Zeiten ist es notwendig, diese Kontrolle jeden Morgen in einer Umgebung mit reiner Luft durchzuführen. 
Dies ist ein seriöser und ausgezeichneter Rat von japanischen Ärzten, die COVID-19 auf diese Weise behandeln. Wir sollten alle darauf achten, dass Mund und Hals immer feucht sind, niemals trocken, man sollte mindestens alle 15 Minuten einen Schluck Wasser trinken, weil? Selbst wenn das Virus mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten in den Mund gelangt, gelangt es durch die Speiseröhre direkt in den Magen, wo die Magensäuren das Virus zerstören. Wenn Sie nicht regelmäßig genug Wasser trinken, kann das Virus in die Luftröhre und von dort in die Lungen gelangen, was sehr gefährlich ist.

Teilen Sie diese Informationen mit Familie, Freunden und Bekannten aus Solidarität und Bürgersinn!

Samstag, 14. März 2020

EILMELDUNG


Eilmeldung!

Pfarrer Lenger und der Vorstand St. Nikolaus Alanya haben auf Anraten von Herrn Dr. Tuncer Tuna vom Yaşam Krankenhaus und der Bitte der Stadt Alanya, sich von öffentlichen Veranstaltungen fernzuhalten, entschieden, dass die Kirche für die kommenden zwei Wochen aufgrund des Coronsvirus geschlossen wird.
Davon betroffen sind der Gottesdienst am 15. und 22.03.2020,
Wissen und Verstehen am 20.03.2020, 
das Kirchencafé am 17. und 24.03.2020,
das Gemeindefrühstück am 27.03.2020
und das "Danke-Schön-Frühstück" für Bäckerinnen, Bäcker und Helfer des Kirchencafés am 28.03.2020 im Restaurant Harbour.
Danach wird nach Lage der Dinge neu entschieden.
Wir bitten, diese Nachricht an Personen weiterzugeben, die nicht über unsere WhatsApp-Gruppe oder über Internet zu erreichen sind.
Besten Dank!

Bibeltext und Predigt zum Gottesdienst am 15. März 2020 in Alanya


 Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt. Amen

Predigttext: Lukasevangelium, Kapitel 9, 57ff. (Vom Ernst der Nachfolge)
57 Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst.
58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.
59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
60 Er aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!
61 Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind.
62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.

Predigt:  Liebe Gemeinde,
Jesus braucht starke Menschen.
Das kann die Überschrift über die heutige Predigt sein. Es geht um den Weg gemeinsam mit Jesus, und da lesen wir: Nachfolge ist erstens: nichts für übereifrige, denen geht schnell die Luft aus, und sie ist zweitens nichts für Unentschlossene, denen immer ein "Ja, wenn und aber" auf den lippen liegt, und drittens: der Weg der Nachfolge ist auch nichts für Furchtsame. Für die gibt es ja immer etwas Wichtigeres zu tun.
Jesus ist unterwegs nach Jerusalem. Er ahnt, was auf ihn zu kommt. Er hat zu den Jüngern von dem bevorstehenden Leiden gesprochen. Aber diese hatten kein Ohr dafür oder haben es einfach so abgetan.
Petrus hatte es kurz vor unserem Text ausgesprochen: "Du bist der Sohn Gottes". Diese Gewissheit gibt Kraft, sie kann aber auch blind machen für das, was um einen herum stattfindet. Manche von uns wissen, wie das ist, wenn man von irgendetwas oder von irgendwem so richtig "Fan" ist. Wenn man sich für eine Sache so richtig brennend begeistern kann. Mit alle Kraft. Das kann schon auch ein wenig unbekümmert machen.

Jesus schafft klarheit. Er weiß wohl, was auf ihn und seine Jünger zukommen wird. Jeder, der nachfolgen, seinen Weg mitgehen will, muss sich entscheiden, aber er soll dann wenigstens auch die Risiken kennen. "Nachfolge" heißt in diesem Zusammenhang nämlich auch, das Kreuz mitzutragen.
Jesus spricht von und mit den Menschen der damaligen Zeit. Es sind ganz unterschiedliche Menschen, mit denen er zusammen ist. Diese Unterschiede gibt es bis auf den heutigen Tag. Auch wir unterscheiden uns ja untereinander. Jeder von uns hat eine andere Biographie, andere Vorasussetzungen, andere Fähigkeiten und Gaben. Deshalb wird unser Weg in der Nachfolge auch sehr unterschiedlich sein.
Nachfolge heißt nicht: "Im Gleichschritt – marsch!" Nachfolge heißt: Wir haben einen Herrn, dem wir folgen, und wir haben ein Ziel, auf das wir zugehen. Dieses Ziel ist Gottes Welt, die nach unserer Welt kommt. Auf sie hin geht unser Lebensweg, und am Ende werden wir bei Gott sein. Die einigkeit in diesem Weg und das ziel, beides, macht uns zur Gemeinde Jesu Christi!
Trotzdem sind wir unterschiedliche Menschen. Und Jesus geht auf diese Unterschiedlichkeit ein. Er weiß, was auf die Menschen in der Nachfolge zukommt. Er lässt sie nicht im Dunkeln, sondern führt ihnen die Konsequenzen vor Augen, was es bedeutet, mit ihm auf dem Weg zu sein. Jesus spricht sie gezielt an.
Zuerst den Begeisterten. - "Ich komme mit, egal, wohin du gehst." Er ist motiviert und voller Tatendrang. So, wie wir uns Menschen in unserer Gemeinde immer wünschen. Begeisterte gibt es heute auch noch. Nach einem christlichen Festival, einem Kirchentag, einer Evangelisation, einer Bibelwoche, einer tollen Predigt. Ja – jetzt mache ich es ganz ernst. Jetzt bringt mich niemand mehr vom Glauben ab. Jetzt wird alles anders. So klingen Begeisterte. Sie sehen ein herrliches Leben als Kinder Gottes vor sich – Glück – Freude – Sonnenschein.

Aber Jesus scheint nicht begeistert. Er warnt, er bremst den Mann: "Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege." Du willst mir folgen, wohin ich gehe? Weißt du überhaupt, was du da sagst? Mit mir zu gehen, ist oft unbequem, es kann hart sein. Wer mit mir geht, lässt sich auf einen unbekannten Weg ein.
Will Jesus den Begeisterten abschrecken? Wohl eher nicht. Aber ernüchtern will er ihn, das schon. Der Begeisterte soll klar sehen: Nachfolge ist oft schwer. Nachfolge Jesu bedeutet nicht immer, geborgen zu sein und in Sicherheit zu leben. Nachfolge kann auch bedeuten: Du bist einsam, schutzlos, ohne äußere Sicherheit. Manchmal fehlt die Nestwärme.
Jesus ernüchtert die "Begeisterten". Macht euch keine falschen Vorstellungen. In meiner Nachfolge gibt es Schwierigkeiten und Entbehrungen und manchen Verzicht. Der Weg von und mit Jesus ist eben auch ein Kreuzweg. Das soll jeder wissen, der ihn geht. Wer einen solchen Weg mit falschen Vorstellungen beschreitet, wird schnell aufgeben.
Das kommt uns heutige Menschen vielleicht hart an, liebe Gemeinde! Uns, die wir es gewohnt sind, in einer gewissen Sicherheit zu leben, die wir es gewohnt sind, möglichst zu wissen, was morgen sein wird.
Und ein wenig Bequemlichkeit... Man gönnt sich ja sonst nichts. Dafür brauchen wir uns nicht zu schämen. Aber wie hart käme es uns an, wenn wir auf die Errungenschaften der Zivilisation auch nur kurze Zeit verzichten müssten? Wie schwer würde es uns fallen, das Vertraute und Gewohnte hinter uns zu lassen?
Können wir das? - Wie viele von uns sind echt bereit, die gewohnten Bahnen zu verlassen und einen neuen, ungewissen, unsicheren Weg zu gehen?
Sich zu Jesus zu bekennen, kostet in unserer Gesellschaft (in der Türkei wie in Deutschland) zumindest nicht sehr viel. (Außer Kirchensteuer vielleicht und die Kollekte im Gottesdienst). Wer getauft ist, sich firmen bzw. konfirmieren lässt, Bekenntnis ablegt und regelmäßig den Gottesdienst besucht, hat keine großen Nachteile zu befürchten. Das ist nicht selbstverständlich. Manche Menschen z.B. Im Osten Deutschlands können sich auch noch an andere Zeiten erinnern. Das ist für uns heute glücklicherweise vorbei. Heute ist es zwar nicht immer bequem und entspricht nicht dem "main-stream", aber trotzdem relativ ungefährlich, "Nein" zu sagen und nicht mit der Masse zu handeln. Aber dafür liegt die Frage bei uns selbst, in den sogenannten "kleinen Dingen" des Lebens, zum Beispiel: Gottesdienst statt Bett, Gemeindeabend statt Fernsehabend, Besuchsdienst statt Feierabend, Ehrenamt statt Schwarzarbeit.
Jesus weiß, dass sein neuer Freund nicht weit kommen wird, wenn nur die Begeisterung ihn antreibt. Deshalb weist er ihn darauf hin, was auf ihn zukommt. Er will ihn wohl gerne mitnehmen auf seinem Weg. Aber er soll sich keine falschen Vorstellungen machen von dem, was auf ihn zukommten kann.
Der Zweite, den Jesus anspricht, reagiert ganz anders. Er sagt nicht von sich aus, dass er mitkommen will. Jesus sprich ihn an, lädt ihn persönlich ein. Folge mir nach! Aber er zögert. "Ja, ich würde schon, aber gerade ist mein Vater gestorben. Den muss ich erst noch begraben." - Dafür haben wir doch Verständnis. Das ist schließlich eine wichtige Sache, dem eigenen Vater die letzte Ehre zu erweisen. Gehört das nicht zu den Dingen des fünften Gebotes?
Aber hier geht es um anderes, liebe Gemeinde: Es geht nicht um das große Ziel, vor dem alles zurückstehen muss, für das manche Achtlosigkeit, Lieblosigkeit oder Ungerechtigkeit in Kauf zu nehmen wäre. Es geht in einer extrem zugespitzten Situation um die Frage: Wie entscheidest Du dich?
Das ist eine ganz persönliche Frage. In unserem Beispiel gibt es vielleicht ja noch andere, Geschwister etwa, die den Vater begraben können – aber der Angesprochene ist vor die Entscheidung gestellt: Folge mir nach – oder eben nicht.
Wir wissen, dass es diese Entscheidungen gibt: Jetzt oder nie, entweder – oder, Glaube und Nachfolge oder eine ganz andere Lebensgestaltung. Vor solche Alternativen wird man nicht alle Tage gestellt – Gott sei Dank!
Aber wenn es passiert, dann muss die Entscheidung klar sein, dafür will uns Jesus mit seiner Rede die Ohren schärfen – und fit machen, wenn es soweit ist.
Und dann ist da noch der Dritte. Der ist unentschlossen. Der weiß nicht so recht, was das für Folgen hat. Ja, aber... Auch ihn ruft Jesus in die Nachfolge.
Ja – aber: Ja, Herr, ich folge dir nach, aber zuerst muss ich von meinen Lieben Abschied nehmen. Das muss Jesus doch verstehen! Das gehört sich doch so! Und schließlich ist es doch egal, ob ich heute schon nachfolge oder erst morgen. Aber nichts da! Jesus will Nachfolge jetzt und hier!
Wer kennt sie nicht, die verpassten Situationen. Den unangenehmen Anruf, wenn ich spüre, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe.Der immer wieder hinausgeschobene Besuch bei einem unheilbar Kranken. Gründe finden sich immer...
Je nach Alter der Menschen sind die Gründe verschieden.
Junge Leute haben immer anderes, was wichtiger ist. Da schiebt man gern das Eine hinaus. Bei erwachsenen heißt das: Ja, ich hätte schon Interesse. Aber ich bin müde, habe soviel Stress, die Familie sehe ich sowieso zu wenig, ich brauche mein Wochenende. Viele alte Menschen sagen oft: Ich möchte ja schon, aber ich schaffe das nicht mehr.

So kann Aufbruch in neue Zeiten mit Jesus, der Aufbruch zu einem anderen Leben nie gelingen. So verschieben wir den Aufbruch Jahr um Jahr. Ein ganzes Leben lang.
"Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.", sagt Jesus. Wenn wir uns dieses Bild vor Augen halten, können wir dem nur zustimmen. Stellen wir uns doch mal vor, was passiert, wenn wir nach vorn gehen, aber nach hinten sehen. Das geht nicht lange gut...
Oder:
Wer mit Jesus ans Ziel kommen will, der muss ihm nachfolgen, im wahrsten Sinne des Wortes: Hinterhergehen. Wer sich andauernd umdreht und an Altem festhält und sich immer aufhalten lässt, wer seine Hand an den Pflug legt und zurücksieht, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Aber, liebe Schwestern und Brüder, wenn wir uns auf den Weg machen, sind wir nicht allein. Jesus geht vor uns, er zeigt uns den Weg, wir dürfen ihn nur nicht aus den Augen verlieren. Und wir sind auch in der Nachfolge nicht allein. Mitmenschen, Freundinnen und Freunde, Mitchristen sind mit dabei. Auch sie stärken uns und lassen den Weg leichter werden.
Manchmal sehen wir das Ziel noch nicht, Hilfe ist noch nicht in Sicht. Aber Nachfolge hat auch mit Vertrauen zu tun. Mit dem Vertrauen: Herr, der Weg, den du mich führst, auf den du mich leitest, der ist gut und führt zum Ziel.
Gott nimmt uns ganz an, ohne Wenn und Aber. Genauso dürfen wir ihn in der Nachfolge ganz ohne Wenn und Aber annehmen. Wir müssen nicht überschwänglich begeistert sein, dürfen aber auch nicht zögern oder unentschlossen bleiben. Wer seinen Weg mit Jesus geht, wer in seinem Sinn nach dem Maßstab der Liebe und der Wahrheit handelt, wird gesegnet.
Und der Friede Gottes, welcher aus Gnade und Freundlichkeit besteht, bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.     AMEN

Gebet:   Vater im Himmel,
wir danken dir, dass du uns durch Jesus Christus noch immer zu dir rufst. So viele Stimmen dringen auf uns ein, aber du bringst es noch immer fertig, dass wir auf dich hören. Und nun gib uns die Kraft, dass wir Jesus Chrisus nachfolgen, dass wir mit ihm dahin gehen, wo deine Liebe, deine Vergebung, deine Gnade gebraucht werden. Schenke uns den Mut, dass wir uns der Schuldiggewordenen, der Heimatlosen, der Schwachen annehmen.
Lass es nicht zu, dass wir nur auf uns, auf unsere kleine Zahl und auf unseren geringen Einfluss sehen, sondern mache uns tauglich für dein Reich, damit wir alles von dir uns deiner Macht erwarten. Erwecke in jedem von uns die Hoffnung, dass wir nach vorne schauen und auf dein Kommen uns freuen, weil unser Leben und diese Welt bei dir aufgehoebn und geborgen sind in alle Ewigkeit.           Amen.

Dienstag, 10. März 2020

Weltgebetstag 2020


Am Sonntag, den 08.03.2020, feierte unsere Gemeinde den diesjährigen Weltgebetstag, der von Frauen aus Simbabwe unter dem Motto Steh auf und geh, zusammengestellt wurde.
Unter der Leitung von Frau Ulla Schmidberger informieren Frauen und ein "Quotenmann" der Gemeinde über Simbabwe und die Bemühungen für die Umsetzung der Rechte der Frauen und deren Verbesserung der Lebensumstände.
Lieder wie, Gemeinsam glauben und beten, lässt Afrikas Zukunft blühn und Sologesänge, vorgetragen von Frau Wijnanda Bruns und Frau Ute Ures, brachten uns die afrikanische Welt näher.
An der Orgel begleitete uns Herr David Hynd, der extra aus Deutschland angereist war ..... danke David ..... danke Ulla und großer Dank an alle Ausführenden.