herzlich willkommen in unserem Alanya Gemeinde Blog. Hier erfahren Sie mehr über unsere Gemeinde, was wir anbieten aber auch wo Sie sich engagieren können. Eine christliche Gemeinde lebt davon, dass viele mitmachen. Weil wir alle unterschiedliche Fähigkeiten und Gaben haben, können wir nur gegenseitig davon profitieren. Hier finden Sie Informationen, Nachrichten, Berichte, Predigten aus der CHRISTLICHEN GEMEINDE deutscher Sprache in ALANYA
Logo
Mittwoch, 16. September 2015
Sonntag, 30. August 2015
Kirchencafé
Ab 15. September
wieder
Jeden Dienstag 15.00 bis 17.00 Uhr
Kirchencafe
in unserem Kirchenraum
Donnerstag, 30. Juli 2015
Dankesworte von Pfarrer Wachowsky
"Danke" und "Gott behüte Euch"
Vier Wochen gehen so schnell vorbei - auch für den Urlaubsseelsorger und seine Frau. Margret und ich sind schon wieder auf dem Weg nach Deutschland.
Es drängt uns, sehr herzlich "Danke" zu sagen für die eindrucksvolle Zeit in Alanya und die vielen guten Begegnungen.
Rolf Rutter hat uns gleich an die Hand genommen und uns viele Einblicke und Überblicke von Alanya und seiner christlichen Gemeinde gezeigt.
Nicht wenig überrascht waren wir, im Gottesdienst (und auch außerhalb des Gottesdienstes) auf Menschen englischer, polnischer, schwedischer, niederländischer und natürlich auch deutscher Sprache zu treffen. Auch außerhalb der Gemeinde begegneten wir türkischen Menschen, der sehr gut deutsch oder englisch sprachen und die gleich einen intensiven Meinungsaustausch suchten und uns an ihrem Leben teilnehmen ließen. Unser erster Abend war durch die Einladung von Müfti Topal geprägt, der uns überaus eindrucksvoll die Toleranz von Alanya erfahren ließ. Wenn das doch ein Beispiel für viele Orte in der Welt wäre.
Zwei Erfahrungen möchte ich besonders erwähnen:
Ein schwedisches junges Paar suchte seit Wochen (!) nach einem Pfarrer / einer Pfarrerin, die sie hier in Alanya trauen könnten. In der deutschen christlichen Gemeinde fanden sie endlich die Partner, die ihre Hochzeit zu einem wunderschönen Fest werden ließen.
Die jungen Schweden wollten der Gemeinde ihren Dank sagen und ein aktuelles "Projekt" unterstützen. Sie entschieden sich für die Friedhofspflege, die für Ursula Greune und ihre Helfer ein Herzensanliegen ist. Ihre Spende habe ich weiter gegeben. Sehr "praktisch" haben meine Frau und ich bei der Pflege und Bewässerung der Gräber auf dem Ausländerfriedhof erfahren, wie für Türken und auch die Ausländer der Respekt für die Vorangegangenen von sehr, sehr hohem Wert ist. Wir sind Uschi zu großem Dank verpflichtet. Ohne sie hätten wir diese Erfahrungen nicht gemacht. Das hat sich in unser Herz eingeprägt und wird dort seinen Platz behalten.
Gott behüte Sie und Euch alle. Er lasse seinen Segen auf Euch ruhen. Er gebe den Menschen, der Gemeinde und dem Land seinen Frieden.
Sehr herzlich grüßen Margret und Robert Wachowsky.
Freitag, 10. Juli 2015
Fastenbrechen
Großer Dank an Herrn Müfti Topal
Der
Einladung zum Fastenbrechen waren zirka 400 Personen aus dem Großraum
Alanya gefolgt, allein aus unserer Gemeinde versammelten sich fast 40 um
den Abendtisch "Iyilik Sofrasi". Alles war festlich gedeckt und mit
Blumen geschmückt, Stimmung, Essen und Trinken hätten nicht besser sein
können. In einer Begrüßungsrede hieß Herr Topal alle Anwesenden herzlich
willkommen, sprach seine große Freude über deren zahlreiches Erscheinen
aus und warb für Toleranz und gutes Verstehen untereinander. Alanya
setzte an diesem Abend wieder einmal ein Zeichen für ein gelungenes
Miteinander zwischen Muslimen und Christen. Die St.-Nikolaus Gemeinde
sagt ein besonders herzliches Dankeschön!
Samstag, 27. Juni 2015
Abschied von Karl-Heinz Pastoors
Nach 10 Monaten Dienst in Alanya verabschiedete die St.-Nikolaus Gemeinde am 26.06.2015 den allseits beliebten Diakon, Herrn Karl-Heinz Pastoors.
Bei Kaffee und Kuchen, anderen Leckereien und einem Glas Wein, ließ man die Zeit noch einmal Revue passieren.
Herr Rolf Rutter dankte im Namen des Vorstandes und aller Anwesenden für das besondere Engagement und wies auch auf die Schwierigkeiten hin, die entstehen, wenn man eine neue Gemeinde im Ausland übernimmt.
Diakon Pastoors dankte im Gegenzug und verwies auf eine fruchtbare Zeit, die ihm noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.
Fazit:
Danke und alles erdenklich Gute Karl-Heinz Pastoors!
Mittwoch, 24. Juni 2015
Einladung zum Fastenbrechen
Einladung zum Fastenbrechen
Der Müfti von Alanya, Herr Mustafa Topal, lädt alle ausländischen Mitbürger am Freitag, den 03. Juli 2015 um 20 Uhr zum Fastenbrechen ein.
Ort: Wasserfall am Hafen
Anmeldungen bitte spätestens bis Donnerstag, den 02. Juli 2015 bis 15 Uhr unter Telefonnummer 0242-5387991 oder 0536-6779458, Ursula Greune.
Dienstag, 16. Juni 2015
Friedhofsarbeiten Frühjahr 2015
Unsere St. Nikolaus Gemeinde pflegt und betreut die
beiden Ausländerfriedhöfe der Stadt Alanya. Auch in diesem Frühjahr
konnte Ursula Greune wieder fleißige Helfer für die anstehenden Arbeiten
aktivieren. Der alte, inzwischen belegte, Ausländerfriedhof mit zirka
200 Gräbern in der Nähe des Luna-Parks und der neue Friedhof
Alanya-Cikcilli, hoch über der Stadt gelegen. Die Stadt Alanya hat auch
dort zwei große Grabfelder für Ausländer und ein Gerätehaus kostenlos
zur Verfügung gestellt. Inzwischen haben 18 Verstorbene ihre letzte Ruhe
auf dem neuen Friedhof gefunden. Die Zusammenarbeit mit dem
Friedhofsleiter, Herrn Jakup Gök, ist weiterhin unproblematisch und
effizient. Auch hier wurden kostenlos Kies angeliefert und Bäume und
Hecken durch Mitarbeiter der Stadt Alanya gepflanzt. Großer Dank gilt
Herrn Kerim Kocabasoglu, der die behördlichen Verhandlungen mit Antalya
geführt hat. So wurde mit vereinten Kräften und dem tätkräftigen Einsatz
der Gemeindemitglieder, allen voran unser Diakon Karl-Heinz Pastoors,
ein zweiter würdiger Gottesacker geschaffen. An dieser Stelle noch
einmal Dank an alle Helfer.
Donnerstag, 28. Mai 2015
In Psalm 23 Vers 6, der am
heutigen 28. Mai als Losungstext vorgeschlagen wird, steht: “Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn
immerdar”
Der Schlussvers des Psalm
23 ist eher gedacht als Rückblick, aber vielleicht auch als Ausblick. Die
Rückschau kann mir keiner nehmen, und auch die Freude daran nicht. Hier in der
Gemeinde ist es schon üblich, dass jedes Jahr wieder ein neuer Pfarrer kommt,
so wie es üblich ist, dass viele Gemeindemitglieder und Gottesdienstbesucher
immer nur auf Zeit hier sind, manchmal allerdings über Jahrzehnte. Auch meine
Zeit geht zuende und dies ist nun das letzte Vorwort und der letzte
Beitrag, den ich hier schreibe. Ich hoffe, sie haben durch meine Anwesenheit
und meine Gottesdienste gemerkt, was mir wichtig ist und war: mein christlicher Glaube, so wie ich ihn für mich
verstehe: Gott hat seine Botschaft an alle Menschen gerichtet, deshalb darf
niemand ausgeschlossen werden - wir dürfen keine Selektion vornehmen. Es gibt
keinen Menschen, der dieses Heil mehr verdient hätte als ein anderer. Die ganze
Kirchen- und Weltgeschichte ist voll damit, dass andere missachtet, vernichtet,
ausgerottet wurden. Damit muss Schluss sein, weil meine tiefste Überzeugung es
ist, dass Gott das nicht will.
Und
ich habe immer versucht, im Dialog mit den Menschen in der Gemeinde zu stehen.
Es ist mir sehr wichtig, nicht nur meine Ansichten als Pfarrer/Diakon weiter zu
geben, sondern auch von den Gemeindebesuchern immer wieder zu lernen. Und gelernt
habe ich vieles: Ihre Herzlichkeit, ihre Nähe, das sind Dinge, die ich nicht
vergessen werde. Traurig sind manche
Menschen in der Gemeinde, andere vielleicht weniger, aber insgesamt kann ich
für mich sagen: Ich bin dankbar, dass ich hier in Alanya sein durfte und eine
Gemeinde erlebt habe, die lebt, die begeistert, die aktiv ist und die eine
Zukunft hat. Manchmal hat mich der Umgang untereinander ein wenig gewundert,
dabei haben Sie als Christenmenschen alle das Potential einen positiven toleranten Umgang miteinander zu pflegen und vorzuleben. Und ich habe die Menschen in diesem so kulturell und von der Sonne gesegnetem Land Türkei kennen und lieben lernen dürfen.
Beeindruckt haben mich die
vielen Menschen, die mir während dieser Zeit begegnet sind, manche nur kurz,
manch einer hat mich die ganze Zeit begleitet. Ich durfte Menschen
kennenlernen, die mir schon nach kurzer Zeit ans und ins Herz gewachsen sind. Bedanken
möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Kritik, für Ihre Mut machenden und oft
tröstenden Worte. Es gab sicherlich auch Situationen, in denen ich vielleicht
nicht das Richtige getan habe. Dafür bitte ich um Nachsicht.
Für Sie persönlich wünsche
ich, dass Sie gesund bleiben und dass Menschen in Ihrem Leben da sind, die Sie
immer begleiten. In der festen Zuversicht, dass Gott uns auch weiterhin
begleiten wird können wir alle vertrauensvoll und zuversichtlich in die Zukunft
sehen.
Nochmal zurück zum
Losungstext in Psalm 23: Freude sollte man sich nie nehmen lasssen, denn sie
ist ein ausgesprochenes kreatives Gefühl. Sie gibt Kraft, auch für den Fall, dass
schwierigere Zeiten kommen. Realistisch gesehen ist die Tatsache, dass ich in
der Vergangenheit gut geführt wurde, keine Gewähr dafür, dass es auch in
Zukunft so sein wird. Aber das Vertrauen darauf ist das, was wir unter “Glauben”
verstehen – und der kann Berge versetzen – vielleicht meist die, die ich gar
nicht versetzt haben wollte.
Ich lasse mich überraschen
und freue mich auf Unerwartetes. Bei Ihnen ist das auch so, aber gleichzeitig wissen sie: Die Gemeinde ist da, sie hat eine Zukunft mit vielen lieben, aktiven
Menschen, mit Gebeten, mit Hauptamtlichen, die sie unterstützen. Und so darf
ich meinem Nachfolger mit seiner Frau, Herrn Pastor i.R. Frieder Lenger alles
Gute, Gottes reichen Segen und ein gutes Gelingen hier in Alanya wünschen. Bleiben
Sie alle behütet und – inschalla – bis zum Wiedersehn und schauen Sie sich die Wünsche an, die ich mit den Steinen des Strandes in Oba für die Gemeinde zurücklasse (s. Bild oben).
Ihr
Karl-Heinz Pastoors aus
Alanya
Noch zwei Fotos vom Pfingsterleben in Belek:
Freitag, 1. Mai 2015
„Lasst uns mit
Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist, und dabei auf Jesus
blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens.“
Hebräer 12, 2
Hier ist nicht von
Spitzensportlern und Marathonläufern die Rede. Auch im täglichen Miteinander in
unserer Gemeinde und in unseren Wohnungen und Häusern stehen wir im Wettbewerb
und damit im Wettkampf untereinander.
Fragt man einen
Langstreckenläufer so wird man sehr schnell erfahren, wie sehr das Laufen ein
Kampf ist. Wenn die Beine so müde werden, das man sie kaum noch heben kann,
wenn die Waden schmerzen und man sich fragt: warum tust du dir das an. Soll ich
nicht lieber aufhören?
Auch mir geht es ein wenig so.
Ich habe angefangen wieder ein wenig Sport zu machen. Immer wieder den „inneren
Schweinehund“ besiegen. Wichtig ist die richtige Einstellung.
Der Bibelvers ist
ein Trainingsplan gegen die Resignation. „Lasst uns laufen in Ausdauer – oder
Geduld“. Da ist von Ausdauer und Geduld die Rede, die nicht mehr hoch im Kurs
steht. Geduldig will und darf kaum jemand sein. Was heute zählt, ist
Beschleunigung. Und nicht ohne Grund antworten wir schnoddrig auf manche
Terminfrage: am besten schon gestern. Wir können kaum darauf warten, bis sich
etwas entwickelt: das Abitur schon mit 17, den Osterhasen bereits Mitte Januar
und Rente möglichst schon ab 55 Jahren. Beschleunigung ist zu einem
Markenzeichen unserer Tage geworden. Aber was bleibt dabei nicht alles auf der
Strecke? Aber Ausdauer und Geduld ist nötig: in der Erziehung unserer Kinder,
im täglichen Umgang untereinander, Geduld ist nötig beim langsamen Reifen in
einer Liebesbeziehung, auch beim Genesen von einer schweren Krankheit und
ebenso auch beim Wachsen im Glauben.
Einfach drauf los
laufen ist deshalb nicht angesagt. Das führt in die Irre und macht
Höchstens müde. Die
Richtung muss schon stimmen, wenn wir uns auf den Weg machen. Gut zu wissen,
das wir unser Leben nach dem ausrichten sollen, der Urheber und Vollender des Glaubens ist, Jesus
von Nazareth.
Diese gemeinsame
Blickrichtung finden wir hoffentlich immer wieder neu. Die Erfahrung nicht
alleine zu laufen, sondern gemeinsam mit anderen auf dem Weg zu sein, die
wünsche ich uns allen: Wir stärken uns gegenseitig. Ist der eine traurig,
tröstet ein anderer, hat einer Freude, freut sich ein anderer mit, weint
einer, so weint ein anderer mit, zweifelt der eine, glaubt der andere für ihn
mit, und gegenseitig stehen wir uns vor Gott im Gebet zur Seite.
Karl-Heinz Pastoors
aus Alanya
Donnerstag, 30. April 2015
Projekt Präsentation
In Zusammenarbeit mit der Stadt Alanya präsentierte das türkische Forschungsinstitut "TÜBITAK" eines Studie des "Sehit Ali Kalmaz Anadolu Gymnasiums" aus Isparta über die in Deutschland lebenden Türken der dritten Generation am 21. April 2015 in unserer St. Nikolaus Gemeinde. Es war Kirchencafe-Zeit und viele interessierte Besucher waren gekommen.
Untersucht wurde am Fallbeispiel von Oberursel, einer Stadt in der Nähe von Frankfurt am Main mit 40.000 Einwohnern, in der 6.400 Einwohner mit Migrationshintergrund, davon 1.500 mit türkischer Herkunft, leben. Es wurden Lebensumstände, Integrationsunterschiede zwischen der ersten und zweiten Generation, Bildungschancen, Verbundenheit zur Türkei und zur neuen Heimat untersucht. Ergebnis: Die dritte Generation der Türken in Deutschland ist zweisprachig, hat in der Regel zwei Staatsbürgerschaften, fühlt sich türkisch und deutsch zugleich und nennt sich "Almanyali Türkler".
Abonnieren
Posts (Atom)












